Es ist wohl der abenteuerlichste und spektakulärste Standort für einen Maibaum...

Maibaumaufstellen am Kleinen Barmstein

Am Marktplatz kann´s ja Jeder...

Wie es zur Aufstellung des Maibaumes auf dem 841 Meter hohen „Kleinen Barmstein“ in Marktschellenberg kam, hängt mit einem Ereignis vor mehr als 200 Jahren zusammen.
Die Kurfürstin Marie Leopoldine von Österreich erwarb im Jahre 1815 das Hofbräu Kaltenhausen am Fuße der Barmsteine von der bayerischen Finanzverwaltung. Die Barmsteiner und Mehlweger Bauern erwiesen der Kurfürstin ihre Referenz durch die Errichtung eines Maibaumes auf dem „Kleinen Barmstein“. Hocherfreut über diese Ehrerbringung stiftete Marie Leopoldine ein Fass Bier aus der eigenen Brauerei. Die Barmsteiner und Mehlweger Bauern erhalten, wie früher von der Kurfürstin, ein Fass Bier vom Hofbräu Kaltenhausen, das nach dem gefahrvollen und kräfteraubenden Aufstellen des Maibaumes, jedes Jahr am 1. Mai, beim Barmsteinlehen genussvoll getrunken wird.
Ein sehr gutes Beispiel von „gelebter Tradition“ in Marktschellenberg.

Quelle: Chronik Marktschellenberg- Foto Franz Heger- Bericht Helfried Unterberger

Der spektakulärste Standort für einen Maibaum...