Seit dem Frühjahr 2000 präsentiert sich Marktschellenberg als Gesundheitsdorf.  Besonderer Wert wird hierbei auf den liebevollen und sorgfältigen Umgang mit unseren alpinen Naturressourcen und die ...

Die Gesundheitsecke im Marktboten

Seit dem Frühjahr 2000 präsentiert sich Marktschellenberg als Gesundheitsdorf.
Besonderer Wert wird hierbei auf den liebevollen und sorgfältigen Umgang mit unseren alpinen Naturressourcen und die Wertschätzung der Kulturlandschaft gelegt. Denn gerade diese machen in der Region eine ganz besondere Lebensart spürbar.
Hier ist der Mensch im Einklang mit der Natur und stärkt mit ihr Körper, Geist und Seele.


Passend hierzu finden Sie monatlich die Gesundheits-Tipps
von Frau Dr. Caren Lagler, der Leiterin der Marktschellenberger Gesundheitswochen.

Gesundheitstipp im September 2018

Der Diabetes mellitus Typ 2, im Volksmund auch „Alterszucker“ genannt, zählt zu den besonders gefährlichen Volkskrankheiten. Als wichtiger Risikofaktor für Arteriosklerose, Herzinfarkt oder Schlaganfall zählt die Zuckerkrankheit zum sogenannten „metabolischen Syndrom“, also ein Komplex verschiedener Symptome, die durch den Überfluss in der Ernährung und den Bewegungsmangel in unserer Gesellschaft herrühren. Schätzungen der International Diabetes Federation (IDF) zufolge sind weltweit 382 Millionen Menschen im Alter zwischen 20 und 79 Jahren betroffen. Davon 56 Millionen in Europa und rund 7,5 Millionen allein in Deutschland. Die überwiegende Mehrzahl davon ist an Diabetes Typ 2 mit metabolischem Syndrom erkrankt; Tendenz weiter steigend.

Wenn man etwas gegen diese Entwicklung tun möchte, ist es sinnvoll, zu Fasten – diesem ständigen Überfluss auszubrechen. Schon seit langem wissen wir, dass ein regelmäßig wiederkehrendes Fasten (z.B.: alle 4 Wochen für 5 Tage) sehr effektiv der Entstehung eines Diabetes entgegensteuern kann. Auch wenn die Diagnose „Zucker“ schon gestellt ist, kann man durch Fasten diese Entwicklung sogar wieder rückgängig machen!

Die zweite Therapiesäule beim Diabetes ist die Bewegung. Man braucht nicht zum Spitzensportler werden, aber täglich ein flotter Spaziergang von mind. 30 min. wirkt Wunder. Die Zellen fangen wieder an, auf das vorhandene Insulin (= das Hormon, welches den Zuckerhaushalt reguliert) zu reagieren. Die sog. „Insulinresistenz“ wird durch Bewegung durchbrochen und im Nebeneffekt wird Gewicht reduziert, das Gewebe besser durchblutet und der Kopf durch frische Luft und vielleicht nette Gesellschaft beim Spazierengehen entspannt.

Auch mit Mitteln aus der „Apotheke Natur“ lassen sich sowohl vorsorglich als auch in der unterstützenden Behandlung der Erkrankung Diabetes mellitus sehr gute Erfolge erzielen:

So zum Beispiel mit dem Einsatz von Heilpilzen, auch Vitalpilze oder medizinisch wirksame Pilze genannt. Die wichtigsten Basispilze bei Diabetes Typ 2 sind der Coprinus und der Maitake. Der Coprinus wirkt sich regenerierend auf die Bauchspeicheldrüse aus und trägt – ebenso wie der Maitake – zur Sensibilisierung der Rezeptoren für die Insulinaufnahme bei. Weiterhin übt er eine blutzuckersenkende Wirkung aus. Der Heilpilz Maitake entfaltet zudem eine günstige Wirkung auf den Fettstoffwechsel. Diabetes Typ 2 geht häufig mit Durchblutungsstörungen, Gefäßerkrankungen und Bluthochdruck einher. Daher ist eine regelmäßige Kontrolle der Blutdruck-, Blutfett- und der Triglyzeridwerte sowie des Gewichts sehr wichtig. Die Einnahme von Maitake kann dabei helfen, diese Werte zu verbessern.

Lassen Sie sich gerne beraten zu dieser natürlichen, traditionellen Therapieform mit Heilpilzen:

Ihre Dr. Lagler